Weihnachten von g sani

#1 von Petra , 14.05.2007 22:50

Weihnachten

von g_sani
swim_anne@yahoo.de


So, dies ist eine ganz spontane Idee für eine FF, die mir an einem JAG - losen Nachmittag einfiel, während ich alleine mit meinem Weihnachtskranz beim Kaffee saß. Ich hoffe sie gefällt euch und viel FB bitte.

Alle Charaktere gehören Donald P. Bellisario und den Produktionsfirmen, ich habe sie mir lediglich ausgeliehen.

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Heiligabend 2005, 14:52 Uhr Z - Zeit
Harms Appartement, Nördlich der Union Station
Washinton, D.C.

Harm saß alleine in seinem Appartement und kochte sich gerade etwas zum Abendbrot. Heute war Heiligabend und er war alleine. Sie waren heute Nachmittag alle in der Predigt von Kaplan Turner gewesen. Dies hatte sich langsam zu einer Tradition im JAG - Corps entwickelt. Danach hatte er Mattie zu Alice, ihrer Freundin, gebracht und war das an das Vietnam Memorial gefahren. So wie jedes Jahr. Doch etwas war anders dieses Jahr. Er hatte Mattie. Davon hatte er seinem Vater stolz erzählt und doch fühlte er sich einsam. Nicht nur jetzt in seiner Wohnung, sondern auch bei seinem Dad. Letztes Jahr war Sergeij mit dabei und doch wollte er Mattie zu nichts drängen. Er hätte sich gewünscht, dass sie mitkommt, doch sie wollte nicht. Er konnte das verstehen und trotzdem tat es ihm weh.
Morgen würde er mit Mattie zusammen Weihnachten feiern und dann würden sie, er und Mattie, zusammen mit Coates die Weihnachtsfeiertage genießen, bevor Mattie zu Chloe fuhr und dort die Ferien verbrachte.
Nachdem er fertig war mit Kochen, nahm er sich sein Essen und setzte sich auf die Couch. Wie sehr wünschte er sich in diesen Momenten einen Fernseher. Doch er hatte keinen und so musste er sehen, was er jetzt machte. Lustlos stocherte er in seinem Essen herum. Ihm war nicht nach Nudelauflauf zu Mute. Er stand auf, stellte sein Essen in den Kühlschrank und setzte sich an seinen PC um etwas im Internet zu surfen. Da er die Weihnachtsfeiertage über frei hatte und seinen Resturlaub auch noch nehmen musste, war er bis kurz nach Neujahr zu Hause und hatte sich so auch keine Arbeit mit nach Hause nehmen können. So surfte er los und verlor sich in den Tiefen des Internets.
Was Mac jetzt wohl macht? Ob Chloe wohl bei ihr ist? Sie hatte vorhin in der Kirche so etwas erwähnt, das Chloe noch ein paar Tage herkommen wollte. Mac, eine tolle Frau, warum kann sie jetzt nicht hier sein, dann könnten wir einfach mal wieder so einen netten Abend miteinander verbringen. Aber ausgerechnet Heiligabend? Das wird Mac bestimmt ein bisschen zu symbolträchtig sein. Warum kann ich dieser Frau nicht einfach sagen, was ich für sie empfinde? Verdammt noch mal, Harmon Rabb jr. du dekorierter Navypilot setz einfach mal dein Heck in Bewegung und sag es dieser umwerfenden Frau, sonst verlierst du sie vielleicht für immer. Doch was ist, wenn ich sie dadurch für immer verliere? Habe ich den Mut es ihr zu sagen?
So in Gedanken versunken bekam Harm nicht mit, wie die Zeit verging.

Derweil in Mac`s Appartement
Georgetown
Washingotn, D.C.

Auch Mac saß alleine in ihrem Appartement. Nach der Predigt hatte sie sich von den anderen verabschiedet, Harm schöne Feiertage gewünscht und war nach Hause gefahren. Da sie ihre Kochkünste kannte, hatte sie es sein gelassen und erst gar nicht probiert, sich etwas zu machen. Sie griff nach ihrem Telefon und bestellte sich eine Pizza. Erst als sie diese entgegennahm, merkte sie, dass sie aus Gewohnheit die eine Hälfte mit vegetarischem Belag bestellt hatte. Ach ja Harm. Warum kann ich jetzt nicht einfach zu ihm fahren und wir verbringen mal wieder einen schönen Abend zusammen? Auch wenn heute Heiligabend ist, alleine hier zu sein ist so traurig. Mac stiegen die Tränen in die Augen und sie musste an das vergangene Jahr denken. Sie hatten so viel durchgemacht. Erst ihre Krankheit, dann ihr neuer CO und dann der Unfall ihres CO`s, der dazu geführt hatte, dass Chegwidden doch wieder das Kommando übernahm und dann auch noch Mattie. Mein Gott sie war so verdammt groß und erwachsen geworden. Harm hatte wirklich gute "Arbeit" geleistet. Mattie war hervorragend in der Schule, hatte ein Ziel vor Augen und war ein ganz normaler Teenager geworden, der sich auch langsam wieder den ganz normales Sachen widmete, wie Ausgehen, Kino und Freunden. Jedes Mal wenn sie an Mattie und Harm dachte, stiegen ihr die Tränen erneut in die Augen. Warum konnte sie kein Kind, keine Kinder mit Harm haben? Wie schön wäre es, wenn unser Deal doch noch erfolgreich sein würde. Doch kann ich das wirklich von ihm verlangen? Ich weis, ich liebe ihn, doch liebt er mich auch? Was ist, wenn er mich nicht liebt? Mac, du musst den Mut fassen und ihn fragen, sonst wird dich diese Frage dein ganzes Leben lang quälen.
Mit diesem Entschluss griff Mac nach ihrer Jacke und den Autoschlüsseln und machte sich kurz vor halb elf am Heiligabend auf den Weg zur Union Station.


Heiligabend 2005, 22:56 EST
Harm`s Wohnung
Washington, D.C.

Harm saß in Gedanken versunken vor seinem PC und merkte nicht, wie es an seiner Tür klingelte. Erst als die Person vor der Tür anfing, Sturm zu klingeln sah er auf und machte sich auf den Weg zur Tür. Wer könnte das denn jetzt noch sein? So spät und noch dazu an Weihnachten? Es wird doch wohl nichts passiert sein? Der Admiral? Nein, der würde anrufen. Coates, nein die würde bis morgen warten. Mac? Nein, die sitzt bestimmt mit Chloe zu Hause vor dem Fernseher und lacht sich kaputt. Mattie? Mattie könnte es sein, bin ja mal gespannt, was sie vergessen hat.
So guckte er auch nicht durch den Spion und staunte nicht schlecht, als er Mac vor seiner Türe stehen sah. Keiner von beiden sagte ein Wort. So stand der Navy - Captain mit offenem Mund in der Tür und war nicht fähig auch nur ein Wort zu sagen.
"Hallo Harm", ergriff Mac nach geraumer Zeit das Wort, "darf ich reinkommen?"
"Aber natürlich Mac.", so schaffte es Harm auch wieder seinen Mund zu zu kriegen. "Was führt dich her, an Heiligabend? Deine Wohnung ist doch hoffentlich bei dem Versuch zu Kochen nicht abgebrannt, oder?", begann er in seinem neckischen Tonfall Mac nach ihren Beweggründen auszufragen.
"Nein, wenn ich ehrlich bin, habe ich gar nicht versucht zu kochen. Ich habe mir gleich eine Pizza bestellt und als ich die dann essen wollte, habe ich gemerkt, das ich aus Gewohnheit eine Hälfte vegetarisch bestellt habe. Dann musste ich daran denken, wie alleine ich doch bin und habe beschlossen zu dir zu fahren." Mac rollte, während sie das sagte eine Träne die Wange herunter.
Harm, der inzwischen auf der Couch saß und nicht schlecht staunte, da Mac so offen war, stand auf und nahm Mac in den Arm.
"Mac, du bist doch nicht alleine. Du hast mich und Chloe, Harriet und den Admiral, Bud und Sturgis, Klein A.J.", weiter kam Harm nicht. Nun rollten noch mehr Tränen Mac`s Wange herunter. Harm konnte nicht anders, er nahm Mac`s Kinn hoch und küsste sie.
Momente später, die den beiden wie Ewigkeiten vorkamen, riss sich Harm los und entschuldigte sich bei Mac.
"Mac, tut mir leid, ich wollte nicht." Wie konnte ich bloß so ein Esel sein, Mac zu küssen. Warum konnte ich mich nicht zurückhalten. Mac wollte doch bloß hier sein und sich ausweinen. Warum konnte ich nicht so wie früher einfach zu hören? Um nicht alles kaputt zu machen, sollte ich ihr den Rest auch noch gestehen.
Mac war in der Zwischenzeit wieder zu sich gekommen, hatte sich die Tränen aus dem Gesicht gewischt und fragte sich, ob das der richtige Zeitpunkt wäre, ihm zu sagen, was sie für ihn fühlte. Doch Harm fing gerade an, etwas zu sagen.
"Mac, es tut mir leid, dass ich dich einfach so geküsst habe, doch es ist nun einmal passiert. Nun sollte ich dir den Rest auch noch beichten. Mac, . . . . Mac, ich liebe dich" So nun ist es raus, hoffentlich bringt sie dich nicht gleich um. Mac, sag doch bitte etwas. Bitte.
"Harm, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich dachte immer du willst nicht von mir und dann . . . "
"Mac, ich will dich nicht bedrängen oder dich zu etwas zwingen, nur ist mir in letzter Zeit erst richtig klar geworden, was du mir bedeutest und was ich für dich empfinde. Ich wollte nur, das du es weist. Wenn du mich jetzt ohrfeigst oder sonst etwas, es ist okay. Aber weil ich dich geküsst habe, ich wollte einfach nur, das du weist, das es ernst gemeint war."
"Harm, jetzt halt einfach mal deinen Mund und mach den schönen Augenblick nicht durch dein Reden kaputt."
Damit näherte sich Mac Harm, der sich in der Zwischenzeit etwas entfernt hatte und fing an ihn zu küssen. Diesmal leidenschaftlicher und mit all ihren Gefühlen, die sie für Harm empfand. Minuten später standen beide atemlos mitten in Harm`s Wohnung.
"Harm, ich liebe dich.", kam es nun auch von Mac. "Ich hätte nicht gedacht, das ich es irgendwann noch einmal schaffe, dir zu sagen, doch nun bin ich froh, dass ich diese Chance bekommen habe."
Und wieder fing sie an ihn zu küssen, doch diesmal blieb es nicht bei Küssen. Ihre Hände machten sich an seinem Hemd zu schaffen. Sie knöpfte es auf und fuhr sanft über seinen Rücken. Nun konnte auch er nicht mehr warten und seine Hände gingen auf Entdeckungstour unter ihre Bluse. Mein Gott, wie gut sich das anfühlt. So verdammt noch mal richtig. Ich liebe diese Frau und ich möchte sie nie wieder loslassen. Ich verdammter Esel, warum hatte ich solche Angst es Sarah zu sagen?
Mittlerweile standen sie nur noch in Unterwäsche in seinem Wohnzimmer.
"Sarah, ich glaube, wir sollten das hier ins Schlafzimmer verlegen."

Er erhielt keine Antwort, statt dessen zog sie ihn hinter sich her. Mein Gott Sarah, was machst du hier? Du verführst gerade deinen Partner. Aber es fühlt sich so verdammt richtig an. Egal was die Arbeit zu sagen hat. Das hier ist richtig. Ihr beide habt es endlich geschafft.
So endete dieser Heiligabend für die beiden in Harm`s Schlafzimmer, wo Mac nach dieser Liebesnacht in Harm`s Armen einschlief.



Nächster Morgen, 6:35 EST
Harm`s Appartement
Washington, D.C.

Harm wachte auf, als sich etwas auf seinem Arm bewegte. Sarah, dort lag seine Sarah. Hier in seinem Bett, auf seinem Arm. Er hatte es endlich geschafft, er hatte ihr gestanden, das er sie liebt und dann hatten sie eine wunderschöne Nacht verbracht. So in Gedanken versunken, merkte er nicht, wie Mac aufwachte und in seinen blauen Augen las.
"Guten Morgen Harm."
"Guten Morgen Sarah", und küsste sie ausgiebig.
"Woran denkst du?"
"Was für ein Glück ich doch habe, hier neben dir aufwachen zu dürfen und dich küssen zu dürfen."
"Harm, das dürftest du schon länger ."
"Ich weis, ich hatte nur so eine verdammte Angst, dich zu verlieren. Ich war mir nicht sicher, ob du mich auch liebst."
"Und was meinst du, warum ich dir das damals sagte, in Sydney?"
"Ich weis, aber dann kam Brumby."
"Ja ich weis, aber du wolltest nichts von mir und dann Mic`s Avancen, ich fühlte mich einfach geschmeichelt."
"Das tat so verdammt weh."
"Harm, vergiss es. Nun bin ich hier und liege neben dir. Wir haben es endlich geschafft, uns einander zu zeigen, was wir für den anderen empfinden."
So lagen sie noch eine Weile nebeneinander und schmusten. Sie genossen einfach das Gefühl, das der neben ihnen liegenden auslöste. Nach einer Weile begann Mac´s Magen zu knurren.
"Du hast schon wieder Hunger?"
"Was heißt hier schon wieder? Ich habe die Pizza von gestern Abend nicht gegessen."
"Na gut, dann werde ich uns mal was zum Frühstück machen."
"Nichts da Seemann, du bleibst hier. So einfach lass ich dich nicht gehen."
Mac`s Augen hatten einen ängstlichen Blick angenommen, der auch Harm nicht verborgen blieb.
"Hey Mac, ist ja schon gut, so einfach wirst du mich nicht mehr los."
Damit legte sich Harm wieder ins Bett und nahm Mac in seine Arme. Nach einer Weile konnte sich Harm doch von Mac losreissen und machte Frühstück für die beiden. Mac blieb derweil im Bett liegen und genoss das Gefühl, das die Nacht bei ihr ausgelöst hatte.
"Harm", rief Mac in die Küche.
"Was ist Mac? Einen kleinen Moment noch, ich bin gleich fertig."
"Ich wollte dich eigentlich nur fragen, wann du Mattie abholen musst?"
"Gar nicht, die wird gebracht, wie spät ist es eigentlich?"
"Gleich um neun, wieso?"
"Ach du meine Güte, dann muss Mattie jeden Moment hier sein. Ich sollte mir vielleicht was anziehen."
"Ich glaube nicht nur du.", antwortete Mac und kam in einem von Harm`s Navy T-Shirts in die Küche. Harm nur in Boxershorts zu sehen, löste bei ihr wieder das wohlige Gefühl der Nacht aus.
"Ich glaube wir sollten uns eine wirklich gute Antwort überlegen Flyboy, sonst haben wir heute Nachmittag nur Stress."
"Wieso, willst du etwa hier bleiben?", fragte er in einem neckischen Ton und hauchte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze.
"Naja, weist du heute Nachmittag kommt doch Chloe und ich dachte . ."
"Du dachtest, da Chloe und Mattie sich sowieso so gut verstehen, könnt ihr beide auch gleich hier bleiben. Hab ich recht?"
"Ja, weist du, das wäre doch viel einfacher."
"Mmh einfacher, du willst doch bloß hier bleiben, weil du weist, hier können zwei kochen."
"Das macht das ganze noch etwas reizvoller. Ich hab eigentlich an was anderes gedacht."
"So an was denn?"
Damit zog Mac Harm an sich und küsste ihn wieder. Momente später lösten sich die beiden atemlos.
"So jetzt solltest du dich aber anziehen und dir noch ein paar Sachen holen fahren."
"Willst du mich loswerden, Flyboy?"
"Nein, aber wenn ich in Boxershorts durch meine Wohnung laufe, wird Mattie keine dummen Fragen stellen.", grinste Harm zurück.
"Also gut, ich geb mich geschlagen. Aber in spätestens zwei Stunden hast du mich wieder. Bis dahin kannst du dir ja schon mal eine Antwort für zwei freche Teenager ausdenken."
Mac zog sich an und machte sich auf den Weg nach Georgetown. Harm stellte sich unterdessen unter die Dusche und genoss das warme Wasser auf der Haut. Während er duschte, kam Mattie in sein Appartement und setzte sich an den Tisch. Kurze Zeit später kam Harm frisch geduscht und gut angezogen aus dem Bad.

"Morgen Harm."
"Morgen Mattie, du bist schon hier?"
"Ja. Alice` Verwandtschaft kam schon heute Morgen und da kam ich mir irgendwie störend vor. Warum grinst du eigentlich so?"
"Ich grinse doch gar nicht. Du Mattie, sag mal, hättest du was dagegen, wenn wir nicht mit Jen feiern?"
"Wie, willst du ihr jetzt absagen? Das kannst du nicht machen."
"Entschuldige, so habe ich das auch nicht gemeint. Ich dachte mir eigentlich, wir könnten noch jemanden einladen."
"Wen willst du denn noch einladen?"
"Ich hatte da so an Mac und Chloe gedacht?"
"Deswegen bist du so gut angezogen. Willst wohl bei Mac Eindruck schinden?"
"Mattie.", kam es drohend von Harm.
"Du weist ganz genau, was ich dir wegen Mac immer sage. Sag es ihr endlich, bevor sie sich irgendeinen Trottel sucht."
"Das hatte sie schon."
"Wie jetzt? Mac hatte sich schon einen Trottel gesucht? Wen? Wann? Das musst du mir erzählen."
"Ja weist du, wir hatten einen Fall in Sydney und da lernte sie Brumby kennen. Kurze Zeit später waren die beiden verlobt und wollten heiraten."
"Und warum haben sie es nicht gemacht? Hast du ihr gesagt, das du sie liebst?"
"Nein, ich bin am Abend des Probeessens abgestürzt, weil ich rechtzeitig da sein wollte."
"Liebst du sie denn?"
"Mattie, das ist eine schwierige Frage."
In diesem Moment klingelte es an der Tür. Mattie ging zur Tür und staunte nicht schlecht, als sie die Tür öffnete.

"Mac, was machst du denn hier?"
"Ja ich dachte mir, wir könnten Chloe vielleicht gemeinsam vom Flughafen abholen."
"Au ja, ich muss aber erst noch bei Jen vorbei und mich umziehen."
Damit war Mattie aus dem Appartement gestürmt und Harm und Mac waren alleine.
"Du hast mir gefehlt, Flyboy."
Harm ging auf Mac zu und küsste sie innig.
"Vielleicht sollten wir die Tür zumachen?"
"Da könntest du Recht haben, sonst stellt Mattie mir noch weitere Fragen."
"Wieso, was wollte sie denn wissen?"
"Ob ich dich liebe und das ich es dir sagen soll, wenn ja, damit du dir nicht irgendeinen Trottel suchst, und so weiter."
"Und was hast du geantwortet?"
"Das das eine schwierige Frage ist und das es schon fast einmal zu spät war. Ich hoffe es stört dich nicht."
"Du meinst, das du Mattie von Mic erzählt hast? Nein es gehört zu meinem Leben. Und das du ausweichend geantwortet hast auch nicht, das stört mich auch nicht. Im Gegenteil, so bleiben uns noch eine Zeit lang nervige Fragen erspart. Aprospros, wir sollten uns langsam auf den Weg zum Flughafen machen. Ich will Chloe nicht warten lassen."
"Moment, so gehst du mir nicht aus dem Haus."
Harm zog Mac noch einmal an sich und küsste sie leidenschaftlich, bevor er atemlos nach seinen Autoschlüsseln griff.

Lachend verließen die drei das Haus. Sie hatten sich von Jennifer verabschiedet und vereinbart, dass sie, wenn sie Chloe abgeholt hatten, nach Hause kommen wollten, um dann gemeinsam essen zu fahren.
Nun stiegen sie in Harm`s SUV und machten sich auf den Weg zum Dulles International Airport, wo Chloe in 30 Minuten landen sollte. Auf der Fahrt zum Flughafen ging es lustig zu. Die drei hatten viel Spaß zusammen und Mattie beobachtete ein Glitzern in Harms Augen, welches sie nicht zuordnen konnte. Dem wollte sie später noch nachgehen. Ich werde schon noch darauf kommen, was ihn so grinsend macht. Schließlich habe ich ja ab heute Chloe zur Verstärkung. Vielleicht haben es die beiden ja endlich geschafft? Obwohl dann würden sie wohl nicht so weit entfernt voneinander sitzen. Die versuchen ja jeden Zentimeter in diesem Auto zwischen sich zu bringen. Aber naja, was würde ich machen, wenn ich frisch verliebt wäre und nicht wollte, dass jemand mitbekommt, was ich für die andere Person empfinde? Ich glaube ich würde mich auch so weit wie möglich von der Person entfernt hinsetzen. Naja, ich werde es schon noch herausbekommen. Schließlich habe ich ja noch drei Tage und Chloe als Unterstützung.


So in Gedanken versunken bekam Mattie gar nicht mit, wie sie vor dem Flughafen auf dem Parkplatz hielten und dass Harm und Mac bereits ausgestiegen waren.
"Mattie, würdest du jetzt bitte auch aussteigen, es ist kalt hier draußen.", kam es genervt von Harm.
"Bleib mal ganz ruhig Harm, kannst dich ja an Mac kuscheln und sie fragen, ob sie dich wärmt.", kam es grinsend von Mattie zurück. Sie konnte es sich einfach nicht verkneifen und musste gucken, ob sich ihre Vermutung vielleicht schon bestätigte.
"Mathilda Grace, was habe ich dir darüber gesagt?", kam es streng von Harm zurück.

Mac stand in der Zwischenzeit an das Auto gelehnt und machte sich so ihre Gedanken. Kann es sein, dass Mattie schon etwas vermutet? Ich meine viel gesehen haben, kann sie ja nicht, wir haben uns ja beide im Auto versucht zurück zu halten und heute Morgen war sie noch nicht da. Obwohl wenn ich es mir recht überlege, reicht, glaube ich schon der bloße Kontakt zu Chloe. Wie lange erzählt sie mir denn schon, ich soll Harm heiraten und die beiden verstehen sich ja wirklich prächtig. Da wird uns in den nächsten drei Tagen noch etwas blühen, aber Harm muss da ja auch durch.
"Mac, kommst du jetzt, oder bist du schon festgefroren?", fragte Harm mit besorgter Stimme.
"Lass sie doch Harm, vielleicht träumt sie ja von einem gut aussehendem Mann, der ihr Herz erobert.", antwortete Mattie keck.
"Mathilda Grace, was habe ich dir zu diesem Thema gesagt? Du sollst Mac nicht in solche peinlichen Situationen bringen."
"Mach ich doch gar nicht Harm, aber vielleicht könntest du dich einmal dazu überwinden und versuchen der gut aussehende Mann zu sein:"
Den letzten Satz hatte Mattie nur noch vor sich hingemurmelt und gehofft, dass ihn keiner der Erwachsenen mitbekommen habe. Doch da irrte sie sich. Harm hatte genau gehört, was Mattie gemurmelt hatte und machte sich so seine Gedanken. Wenn Mattie wüsste, dass ich meinen Hintern schon in Bewegung gesetzt habe und es Mac gesagt habe. Die würde durchdrehen. Aber nun lass mir noch meinen Spaß Mattie.
So gingen sie schweigend in die Ankunftshalle und warteten auf Chloe. Mattie entfernte sich etwas von den beiden, die seit ihrem Scherz etwas ruhig geworden waren. Für Ihren Geschmack etwas zu ruhig. Sind die beiden etwa schon? Aber nein, ich war doch nur heute Nacht weg. Alles andere hätte ich mitbekommen. Harm war aber heute schon wach und kurz danach stand Mac in der Tür. Die beiden haben doch nicht die Nacht zusammen verbracht, oder? Ich glaube ich muss die beiden hier mal etwas intensiver beobachten.
Harm und Mac merkten natürlich, dass Mattie auf einmal nicht mehr da war. Harm guckte sich kurz um und nutzte die Gelegenheit um Mac an sich zu ziehen und ihr einen Kuss auf die Lippen zu hauchen. Genau in diesem Moment wollte Mattie hinter dem Zeitungsständer hervorkommen, als sie jedoch Harm und Mac küssend auf der Bank sitzen sah, beschloss sie doch noch einen kleinen Moment in ihrer Deckung zu bleiben. Habe ich es mir doch gedacht. Die beiden haben es also endlich geschafft. Aber nun müssen sie leiden. Erst sagen sie es mir nicht und dann küssen sie sich auch noch in aller Öffentlichkeit. Na wartet`s ab, ihr werdet schon noch sehen, was ihr davon habt. Grinsend ging Mattie zu den beiden zurück. Was die drei nicht wissen konnten, war, dass sie von noch einer Person gesehen wurden, die alle drei gut kannte und die sich auch ihre Gedanken über das eben gesehene macht. Francesca Paretti war auf dem Weg zu ihrem Dad, sie wollte Weihnachten in den Staaten verbringen.


Liebe Grüsse Petra

Kalorien sind kleine Tierchen, die nachts die Kleidung enger nähen.

 
Petra
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