Gerade noch rechtzeitig

#1 von Schwarzer Jet , 20.05.2007 13:54

Autor: andrea.jarmurskewitz
Kategorie: Harm & Mac Shipper
Inhalt: Shoty
Disclaimer: JAG gehört mir (leider) nicht!!!! Alle Rechte an der Fernseh-Serie JAG und ihren Charakteren gehören Donald P. Bellisario, Belisarius Productions, CBS und Paramount.


Gerade noch Rechtzeitig


Harm hatte sich in ihr Zimmer geschlichen. Eigentlich durfte sie keinen Besuch haben, aber Harm spürte, dass sie ihn brauchte. Sie hatte Harms Telefonnummer immer bei sich, denn für den Fall dass ihr etwas passierte sollte Harm benachrichtigt werden und er trug Macs Nummer immer bei sich. Sie hatte einen Unfall und wurde schwer verletzt. Tage lang bangte er um ihr Leben. Tage später war sie ins Koma gefallen.

Sarah war zwar auf Normalstation verlegt worden, aber sie war immer noch nicht zu sich gekommen. Sie lag in ihrem weißen Krankenhausbett und ihr dunkelbraunes Haar lag auf dem Kissen. Harm schlich leise zu ihr hinüber und legte seine Hand auf die ihre. Ohne, dass er es merkte rannen ihm die Tränen über die Wangen.

Er merkte nicht, dass Renee den Raum betrat und jedes Wort hörte, dass Harm zu Mac sprach:

„Hallo mein Liebling! Bitte komm schnell wieder zu dir. Ich vermisse dich sehr Sarah. Ein gutes hat es ja, du kannst mir nicht weg laufen. Ich weiß nicht ob du hören kannst was ich dir sage, aber ich muss es dir jetzt sagen sonst dreh ich noch durch.
Ich liebe dich! Ich liebe dich so sehr, dass es wehtut. Mir ist durch diese Sache endlich klar geworden wie sehr du schon zu meinem Leben gehörst und …..wie sehr mein Herz schon dir gehört. Ich…bin….ich tue das schon seit dem Ersten Tag, damals…im Rosengarten. Ich kann dir nicht länger eine Lüge vorspielen Sarah! Und auch nicht Renee! Ich kann nicht so tun als wäre ich glücklich mit Renee und bin es nicht. Ich kann nicht so tun, als währen wir nur Freunde, wo mein Herz genau weiß, dass du meine Freundin, Partnerin, Seelenverwandte und Liebe meines Lebens bist. Du bist Alles für mich. Ich kann auf Alles verzichten, aber nicht auf dich. Ich liebe den Duft deines Haares, deine weiche Haut, wenn ich durch Zufall deinen Arm berühre, deine wundervollen braunen Augen in denen ich jedes Mal versinke und denen ich nichts abschlagen kann. Ich liebe dich Sarah! Keine Frau wird dir das Wasser reichen können und Renee auch nicht. Ich will ihr nicht wehtun, aber wenn ich sie anlüge, dann verletze ich sie noch mehr. Aber kann nicht so weitermachen. Ich will auch glücklich sein dürfen, und das kann ich nur mit dir. Alle meine Wünsche sind so untrennbar mit meiner Liebe zu dir verbunden und der größte Wunsch den ich habe, hast du auch. Wie oft habe ich die Tränen gesehen, die du unauffällig wegwischen wolltest, wenn du ein …..ein…..Baby…gesehen hast. Ich würde es dir so gerne schenken, dieses Baby. Ich möchte deinen dicken Bauch streicheln und die sanften Tritte des Kindes durch deinen Bauch spüren, aber auch wenn es nicht klappen sollte, werde ich dich lieben. Wenn du das auch willst, dann komm bitte zurück zu mir, bitte! Ich will dich zu meiner Frau machen, wenn du mich noch willst?“

Harm beugte sich über seinen Engel und küsste sie leidenschaftlich, aber Sarah reagierte nicht. Er verschränkte die Arme vor dem Gesicht und legte sie auf ihrem Bett ab und weinte bitterlich. Er vergrub sein Gesicht und so bekam er werdem mit, dass Sarahs Augenlider flackerten noch die unbändige Wut die in Renee aufstieg.

Sarah kam langsam zu sich und begann vorsichtig ihre Augen zu öffnen, aber das Tageslicht blendete sie und so schloss sie ihre Augen wieder. Sie drehte ihren Kopf in die Richtung aus der die Stimme kam. Sie wusste nicht genau, was die Stimme gesagt hatte, aber sie konnte eine Wärme spüren die sie vorher nicht kannte. Dann erkannte sie eine sie ein Schluchzen, und fühlte plötzliche eine große, warme Männerhand auf der ihren. Sie war groß, behaart und so sanft, die konnte nur Harm gehören, aber war er es wirklich? Würde er hier bei ihr sein? Ja er würde, beantwortete sie sich selbst die Frage. Harm würde sie nie alleine lassen, und das warme Gefühl kannte sie, sie hatte es nur wenn sie in Harms Nähe war. Jetzt erst schlug sie die Augen auf und sah ihn, den Mann den sie mehr liebte als Worte es ausdrücken konnten. Sie antwortete auf seine Frage, das erste was sie verstand, als sie zu sich kam.


Harm erschrak.
„Sarah! Mein Gott du bist wach!“ Harm beugte sich weinen über sie und küsste sie gierig und sie erwiderte seinen Kuss.


„Harm? Was tust du hier?“
„Bei dir sein mein Liebling!“
„Du liebst mich wirklich? Warum? Ich meine…..warum…erst jetzt?“ flüsterte sie mit trockener Stimme.
„Schschsch! Nicht sprechen, du musst dich ausruhen Sarah!“
„Harm! Natürlich will ich dich haben. Nie wollte ich einen Mann mehr, aber Renee liebt dich!“
„Das mag sein Sarah, aber ich liebe sie nicht so wie dich! Weißt du die Liebe die ich für dich empfinde ist anders, als die die ich für Renee empfand. Es …ist ….wie ….ein Schmerz. Es treibt mich einfach in den Wahnsinn wenn ich dich nur sehe.“ Harm wurde leicht rot und streichelte mit dem Finger ihre Wange.
„Harm ich liebe auch! Ich liebe deine blauen Augen die so viel Wärme ausstrahlen, so dass ich auch in der Arktis nicht frieren würde. Du kennst mich von meiner Besten, aber auch von meiner schlechtesten Seite, aber bei dir macht es mir nichts aus schwach zu sein. Weißt du bei dir muss ich nicht den Marine rauskehren, wenn mir nicht danach ist und trotzdem respektierst du mich. Ja Harm! Ich liebe dich und ich will deine Frau werden und wenn das Schicksal es will, werden wir ein Baby haben! Ich liebe dich Harm, aus tiefstem Herzen und niemand….niemand ….wird…mich dir je wieder wegnehmen.“ Sarah schluckte den Kloß runter, der in ihrem Hals steckte und Harm nahm sie in die Arme.
„Und mich wird nichts und niemand je von dir trennen. Ich will mit dir eine Familie haben.“


„Das werden wir noch sehen Harm!“ keifte nun Renee und stürmte in Sarahs Zimmer.
Harm drehte sich erschrocken um ohne Sarah aus seinen Armen zulassen. Als er seine Sprache wieder fand, fragte er sie stotternd: „Was…Ich meine…was…hast du …..Hast du gelauscht?“ fragte er dann doch wieder mit fester Stimme.
„Ich habe alles gehört, was ich hören musste und glaub mir ich werde dich dieser Schlampe meinen Mann nicht kampflos überlassen!“ schimpfte sie.
Harm nahm nun Sarah noch fester in seine Arme und er fühlte wie Sarah innerlich bebte. „Ruhig Sarah! Lass mich das mit Renee draußen klären, ich darf eigentlich nicht zu dir und ich glaube die ganze Aufregung ist nicht gut für dich. Ich komme nachher noch mal mein Engel. Mach dir keine Sorgen mein Liebling. Ich liebe nur dich“ flüstere Harm und küsste sie leidenschaftlich. Dann verließ er mit der mittlerweile tobenden Renee das Zimmer.


Sarah kuschelte sich in die Kissen und fiel in einen tiefen Schlaf.

Garten vor dem Krankenhaus

Renee tobte immer noch und Harm fragte sich < Welcher Teufel hat mich wohl da geritten? Wie konnte ich mich nur mit Renee einlassen? Sie ist so kalt und herzlos. Sarah dagegen kann so ganz Marine und zur gleichen Zeit auch einfach eine wundervolle Frau sein, so liebevoll und herzlich und so wunderschön.>

„Harm! Verdammt noch mal! Was soll das?“
„Renee. Ich wollte dir nicht wehtun, aber so wie du dich aufführst, kann ich nicht anders. Renee es ist aus mit uns. Ich werde Sarah heiraten meine Beweggründe hast du ja sowieso schon belauscht, also verschwinde aus meinem Leben und halte dich von meiner Frau und meiner Familie fern!“ schnauzte er sie an und ging. Renee war so baff, dass sie nichts sagen konnte, denn Harm hatte ihr nicht einmal während ihrer Beziehung die Stirn geboten. Heulend verließ sie das Gelände.

Harm ging zurück zu seiner Frau. Seiner Sarah um ihr zu berichten.
Er schlich in ihr Zimmer und legte sich zu ihr auf das Bett. Er fühlte wie sie sich an ihn kuschelte.
„Und Harm? Bist du hier um dich zu verabschieden?“ fragte sie mit Tränenunterlaufenen Stimme.
„Nein Sarah! Du wirst mich nie wieder los mein Schatz! Das mit Renee ist vorbei und ich muss sagen, dass mir nicht leid tut.“
Sarah sah ihn an und ihre Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss.
„Ich freue mich auf unser gemeinsames Leben und ich hoffe, dass du deinen Antrag nie bereuen wirst und ich dich glücklich machen kann!“
„Sarah das werde ich niemals und das werden dir viele kleine Rabbs jeden Tag beweisen!“ grinste er und Harm begann Sarah gierig zu küssen und sie kuschelte sich an ihn und sein Herzschlag sorge dafür, dass sie in einen erholsamen Schlaf fiel und Harm ihr kurze Zeit später ins Land der Träume folgte.




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