Titel: The Real Insanity oder Der ganz normale Wahnsinn III.!?
Autor: Hmm...? Ich glaube dass war so ein Type namens FLIM, oder...?
E-Mail: Flim2323@yahoo.de
Rating: Ehm... G!?
Typ/ Kategorie: J; Fun & Action & Humor
Spoiler: *lacht* Ich denke keine...
Disclaimer: Ich verdiene kein Geld damit und betreibe diese "Sportart" aus Just-for-fun.
Sonstiges: Tja, also dass ist eine Fortsetzung von dieser raben-schlechten FF namens "THE REAL INSANITY"! Also, lest vorher (falls ihr es noch nicht getan habt den vorangegangenen Teil) Wie üblich konnte der Autor seinen Sarkasmus nicht aussen vor lassen. Sämtliche Gegenmaßnahmen waren bisher unfruchtbar und die Ärzte sagen, dass die Heilungschancen bei 0.0% stehen. Ja. Der Autor dieses wertvollen und hochdurchdachten Stückes leidet mit Abstand sehr darunter. Er läßt Ihnen, seinen Lesern ausrichten, dass er alles dran gesetzt hat um ernsthaft zu Schreiben, ob es gelungen ist, bleibt Ihnen überlassen. Er würde sich mächtig über FB freuen! Lg von dem Maestro FLIM. *ROTFL*
AUF EINER STRASSE
IRGENDWO BEI WASHINGTON D.C.
Harm, Mac und Chloe waren mittlerweile wieder in Harm's SUV und fuhren zu ihrem Picknickplatz ausserhalb von Washington D.C. Harm war nicht mehr in der Lage zu fahren nach diesen aufregenden Neuigkeiten und somit saß er auf dem Beifahrersitz.
"Mac? Wann weißt du sicher, dass ich Vater werde?"
"Ich habe übermorgen einen Termin bei meinem Frauenarzt. Willst du mit?"
"Ich... Ich soll mit?" stotterte Harm.
Mac warf ihm einen belustigten Blick zu und erwiderte: "Ja. Warum denn nicht?"
"Uh.. Bin ich da nicht etwas ähh... fehl am Platz?"
"Du hast Angst!" stichelte Mac.
"Ne-ein. Wie kommst du denn darauf? Es ist nur so, ich war noch nie bei einem Frauenarzt und...na ja.."
"Wäre ja auch noch schöner, wenn ihr Männer uns unseren persönlichen Arzt auch noch wegschnappt!"
"EUREN??? Ich denke, du übertreibst mal wieder maßlos!"
"Ich übertreibe nicht! Warum gibt es zb. so wenige weibliche Chefs?" konterte Mac energisch.
"Woher soll ich das wissen? Vielleicht weil Mann einfach besser ist!?"
"Harmon Rabb, Sie sind ja sexistisch!"
Harm's Augenbrauen wanderten erstaunt nach oben und er antwortete gelassen: "Warum beschwert ihr euch eigentlich immer? Immerhin haben mehr Männer wichtige Erfindungen gemacht als ihr Frauen. Sonst wären wir vermutlich noch in der Steinzeit!"
Ein Ellenbogen bohrte sich ihm in die Seite und ein gespielt böser Blick traf ihn. "Das liegt einfach daran, dass ihr uns immer schon unterschätzt habt!"
"Tatsächlich?" kam es sarkastisch von Harm.
"Typisch Mann!" meinte nun Chloe und Mac sah im Rückspiegel wie ihre Adoptivschwester die Augen verdrehte.
"Genau! Wo wärt ihr denn ohne uns? Übrigens sollte ich dich warnen: Wir sind in der Überzahl!" grinste Mac.
"Für die Rasse Mensch Sorge tragen, dass sie nicht ausstirbt, dass dürfen wir, aber..."
"Aber dass macht ihr ja leidenschaftlich gerne!" vollendete Mac seinen Satz.
"Ach!? Und ihr macht das wohl nur gezwungenermaßen, hmm...?" antwortete Harm amüsiert.
"Es gibt viel zu wenig gute Liebhaber, die auf die Wünsche der Frau eingehen können," seufzte Mac.
"Tsss... Dazu sage ich jetzt nichts mehr!"
Harm verschränkte provokativ die Arme vor seiner Brust und schmollte.
"Sind dem TOP Anwalt etwa die Argumente ausgegangen?" stichelte Mac.
"Es ist sinnlos... sinnlos..."
"Du gibst auf!"
"Ganz bestimmt nicht. Ich bin nur der Meinung, dass ihr Frauen es einfach viel besser habt und ihr es einfach nicht zu schätzen wisst."
"Harm!? Soll ich dir die Nachteile aufzählen, die es hat wenn man heutzutage eine Frau ist?"
"Warum machst du dann nicht eine Geschlechtsumwandlung?" antwortete Harm sarkastisch.
"Sehr witzig!"
"Dann beschwer dich nicht!"
"Ich??? Ich habe mich nicht beschwert, dass warst du!"
"Meinst du mich??"
"Ganz genau, dich meine ich!"
"Mac! Frau zu sein ist doch was Schönes! Ich werde nie schwanger sein können und ich werde niemals so eine Auswahl an Klamotten haben wie du und...."
Mac sah ihn überrascht an und konterte dann: "Ja und du wirst nie deine Periode haben und du wirst nie erleben, wie es ist auf hochhackigen Schuhen unterwegs zu sein. Du wirst nie Schwangerschaftsstreifen haben, du wirst dir nie Machosprüche anhören müssen und...."
"Ich würde mich nie rasieren müssen..."
"Okay, dann werde ich mir ab heute nicht mehr die Beine rasieren," kommentierte Mac seine Aussage emotionslos.
"Punkt für dich! Ich werde nie wissen, warum eine Frau ewig braucht um sich etwas zum Anziehen zu kaufen."
"Wir achten eben auf unser Äusseres!"
"So!? Und wir tun das nicht?" fragte Harm mit Ironie in der Stimme.
"Laut Statistik wechseln die meisten Männer erst nach einer Woche ihre Unterwäsche!"
"Das stimmt nicht!" widersprach Harm prompt.
"Oh doch! Das stimmt!"
"Wenn wir schon bei Statistik sind.... Laut einer Umfrage ist es so, dass Frauen einen männlichen Mann haben wollen, gleichzeitig aber auch einen einfühlsamen Mann. Sag mir wie das gehen soll?"
Mac musterte ihn kurz und antwortete dann grinsend: "Du bist das beste Beispiel dafür, dass es geht!"
Harms Augenbrauen wanderten erstaunt nach oben: "Wie bitte?"
"Ja. Du bist einerseits so ein typisch männliches Exemplar und andererseits kannst du manchmal auch sehr einfühlsam sein."
"So-o?" kam es etwas fassungslos von Harm.
"Mac hat recht! Du bist gelegentlich etwas blöd, aber manchmal auch ganz nett," mischte sich nun Chloe ein.
Harm drehte sich um und antwortete ironisch grinsend: "Herzlichen Dank."
"Keine Ursache!"
"Wir sind gleich da!" meinte Mac.
PICKNICKPLATZ
AUSSERHALB VON WASHINGTON D.C.
Sie hatten ihre Decke ausgebreitet und Mac begann mit Hilfe von Chloe das Picknickzeug auszupacken, während Harm sich einen geeigneten Baum suchte. Kurze Zeit später kam er wieder zurück.
"Ich werde nie wissen, wie es ist im Stehen zu pinkeln," frotzelte Mac und Harm verdrehte die Augen.
"Das sieht aber gut aus," meinte er stattdessen mit Blick auf ihren Proviant.
"Dann schlag zu!"
Das Trio hatte innerhalb kürzester Zeit alles, bis auf den letzten Krümel gegessen und nun legten sich Mac und Harm auf die Decke um eine kurze Siesta zu machen. Chloe hatte beschlossen einen Spaziergang zu machen um eventuell einen Eisstand zu entdecken.
"Harm?" meinte Mac nach einem Augenblick der Stille.
"Hmm...?"
"Ich muß dir was erzählen..."
"Noch was?"
"Ja. Es ist so, dass ... dass...."
"Ma-ac!?"
"Ich habe einen heimlichen Verehrer."
So nun war es raus. Die Reaktion von Harm kam einen Sekundenbruchteil später: Er richtete sich auf und sah sie entgeistert an. "Was hast du?"
"Einen Verehrer."
"Wer?" fragte Harm misstrauisch.
"Das weiß ich nicht..."
"Du hast einen Verehrer, weißt aber nicht wer es ist?" fasste Harm in typischer männlicher Denkweise ihre Aussage zusammen.
"Ja. Ich bekomme seit einiger Zeit anonyme Liebesbriefe," meinte sie nun etwas beschämt.
"Warum sagst du mir das erst jetzt?"
"Es ist so viel passiert in letzter Zeit..."
"Hmm... Da hast du allerdings recht. Hast du einen Verdacht wer es sein könnte?"
"Nein. Er schreibt nur sehr romantische Liebesgedichte," seufzte Mac verträumt.
"LIEBESGEDICHTE??? Wenn ich den Kerl erwische..."
"Harm! Er schreibt ja nur!"
"Und eines Tages steht er vor deiner Tür!" entgegnete Harm.
"Das glaube ich nicht."
"Und warum nicht?"
"Weil dafür der Inhalt dieser Briefe einfach zu ehm... verschüchtert ist."
"Das ist doch nur eine Masche," sagte Harm in einem Oberlehrerton.
"Warum habe ich dir das bloß erzählt?" meinte Mac genervt.
Harm lehnte sich wieder zurück und grinste sie an: "Weil du mich liebst!"
"Du scheinst dir sehr sicher zu sein."
"Bin ich. Oder wollen Sie mir etwas Anderes erzählen, Frau Anwältin?"
"Ich müsste noch einmal die Aussagen durchgehen..."
"Mac!"
Harm fing an sie zu kitzeln und Mac schrie überrascht auf. Chloe die bald darauf (ohne Eis) wieder zurück kam fand die Beiden herumtollend vor.
"Erwachsene! Ihr benehmt euch wie kleine Kinder!" kommentierte sie die Aktionen von den Beiden.
"Willst du etwa mitmachen?"
Chloe sah ihre Adoptivschwester an, als ob sie jetzt total übergeschnappt sei.
"Was?"
"Ich bin erwachsen - im Gegensatz zu euch - und ausserdem ist dass nur peinlich..."
Harm und Mac hörten auf und setzten sich auf.
"Du mußt noch einiges lernen, Chloe! Das ist nicht peinlich! Das ist Glück wie aus einem Werbespot und die meisten Paare wären neidisch, wenn sie so unverschämt glücklich wären," erläuterte Harm.
Chloe verdrehte die Augen und sagte nichts mehr.
Sie blieben noch eine Weile sitzen und genossen die Sonnenstrahlen, während Chloe in ihrem mitgebrachten Teenie Magazin blätterte. Nach einer Weile fragte Mac, die ihren Kopf auf Harms breiter muskulöser Brust gebettet hatte: "Harm?"
"Hmm...?" kam es schläfrig-brummend von links.
"Hast du dir mittlerweile Gedanken über unsere Zunkunft gemacht?"
"Ja, habe ich."
"Und?"
"Also das Übliche wäre schon nicht schlecht..." erklärte Harm nachdenklich.
Mac rollte sich auf den Bauch und schaute ihn erwartungsvoll an: "Was soll das heißen?"
"Sagte ich doch schon: Das Übliche eben."
Ein spitzer Zeigefinger bohrte sich zwischen seine Rippen.
"Auuutsch, Mac!" beschwerte sich ihr Freund/ Lover/ Partner und eventuell zukünftiger Ehemann.
"Also? Raus damit!"
"Okay, okay! Mit 'üblich' meine ich die Standartversion und vielleicht etwas mehr."
"Hähh???" ertönte es nun aus zwei weiblichen Kiefern.
Harm verdrehte kurz die Augen und versuchte sich genauer zu erklären: "Na, mindestens 2 Kinder, ein Haus im Grünen - natürlich mit Veranda, auf der eine Hollywood-Schaukel steht, ähh.. regelmäßige Parties am Wochenende und eine wunderhübsche Frau, die freudestrahlend vom Kochkurs Nachhause kommt und mich verwöhnt!" grinste Harm breit.
Ein langes "Du-u-u-u-u-u...." mit drohendem Unterton antwortete ihm.
Er erwiderte in derselben Art und Weise: "J-a-a-a-a-a?"
Mac verschränkte provokativ die Arme vor der Brust und sagte nichts mehr. Mit treuem Hundeblick versuchte er sich nun einzuschmeicheln, doch Mac, ganz in der Rolle des trotzigen Kleinkindes vertieft, schmollte. In einer abgewandelten Form des Brustschwimmstils schob er sich an seine eventuell Zukünftige und versuchte Blickkontakt mit den rehbraunen Augen herzustellen. Doch Mac wäre nicht Mac, wenn sie sich von dieser einfallslosen und bekannten Methode so schnell einlullen lassen würde, immerhin hatte er gerade fast öffentlich ihre Kochkünste angezweifelt. Harm mußte zu seinem Leidwesen feststellen, dass seine - sonst erfolgreiche - Masche, irgendwie nicht so recht fruchten wollte und daher stand er auf und begann, ganz im Stile seiner zum Teil beeits männlichen verblichenen Geschlechtsgenossen, das Herz seiner Liebsten zu erobern oder zu besänftigen, mit einem Strauß selbstgepflückter Blumen.
Mac, die ihm aus Protest den Rücken zugewand hatte, widerstand mühevoll der Versuchung sich umzudrehen um zu sehen was ihr Held, denn gerade so trieb. Wenn da nicht die Neugierde wäre, die immer bohrender wurde....
"Chloe? Psssst...!?" zischte Mac in Richtung ihrer Adoptivschwester, doch Chloe war gerade viel zu sehr in einem Artikel über eine Sängerin namens "Shakira" vertieft, als das sie auf die Neugierde ihrer großen Adoptivschwester hätte reagieren können. Nun mußte Mac sich wohl oder übel gedulden, außer sie würde sich ihrer fast unbezähmbaren Neugierde beugen, was sie definitiv nicht wollte.
Nach einer Ewigkeit, wie Mac schien, hatte Harm offensichtlich ein Einsehen mit ihr, denn ein großer Schatten tauchte neben ihr auf, wobei er die rechte Hand hinter seinem Rücken verborgen hielt. Dieser Schattenmann ließ sich auf die Knie neben ihr nieder und flüsterte ihr zärtlich ins Ohr: "Ich habe was, was du nicht hast... Willst du es?"
"Hmpf!"
"Na gut, Marine, dann werde ich es wohl einer anderen Dame schenken müssen, "seufzte Harm wehmütig, bei diesem deprimierenden Gedanken. Immerhin hatte er im Schweiße seines Angesichts einen Haufen Blumen gesammelt, dabei seine ausgerenkte Schulter in schmerzhafte Erinnerung gerufen und war netterweise auch noch in einen Hundehaufen getreten. Das waren wirklich große Opfer gewesen, die er da für ihre hoffentlich wiederkehrende gute Laune gebracht hatte, oder?
Was hatte er bloß hinter seinem Rücken versteckt? Sollte er etwa, den besten Freund einer Frau, seit Marilyn Monroe...? Dann war Harm ja wirklich einer von der schnellen Truppe. Okay, das war übertrieben...
Sie drehte sich um und sah ihn erwartungsvoll an. Harm zog fragend eine Augenbraue in die Höhe, als er ihren Blick sah.
"Du hast doch nicht etwa.... Harm!?" sagte Mac hoffnungsvoll-zaghaft-freudig.
Zu Harms Dackelblick gesellten sich nun Mopsfalten: "Was habe ich nicht etwa..?"
"Du weißt doch was ich meine!?" erwiderte Mac bestimmt.
"Ich habe nicht den leisesten Schimmer von was du da sprichst," versicherte er ihr.
"So? Und was versteckst du dann in deiner rechten Hand?" kam es prompt von Mac.
"Ich ähh.. ja.."
Harm setzte ein sanftes, aber immer noch breites Flyboylächeln auf, als er ihr das Versteckte präsentierte: Ein Strauß Gänseblümchen und mittendrin ragte eine gelbe Löwenzahnblüte heraus. Mac mußt ungewollt lachen und Harms Mundwinkel rauschten Richtung Erdmittelpunkt.
"Müssen es denn immer glänzende und teure Steine sein, Marine?" beschwerte Harm sich bitter.
"Nein. Gold, Silber und Perlen nehme ich auch," grinste sie ihn frech an.
"Sonst noch was ich wissen sollte, meine Herrscherin?"
"Mmmhh.. der Titel gefällt mir sogar. Nein, das wärs... obwohl, wie wäre es mit einem Kuss?"
"Was? Nur einen?"
"Einen Richtigen!"
"Einen Ausbaufähigen!"
"Nun kommt schon, mein Held!"
"Bin schon da, edle Herrscherin!" und beide verfielen in eine, von beiden Seiten aus sehr couragiert geführte Zungenschlacht. Der Gewinner läßt sich bis heute nicht genau bestimmen...
AUF DEM RÜCKWEG
"Ma-ac?" kam es fragend von Chloe, die hinten saß.
"Ja?"
"Da vorne ist das italienische Cafe, wo es das leckere Straciatella Eis gibt."
Ein Blick in den Rückspiegel genügte Mac um in die flehenden Augen ihrer Adoptivschwester zu sehen und ein anderer Blick zeigte ihr, das Harm wenig begeistert davon war.
"Das heißt jetzt aber nicht, das wir Eis essen gehen," erkundigte Harm sich vorsichtig.
"Mac?"
"Ich hätte jetzt auch Lust auf ein Eis," antwortete Mac zu ihm rüberschielend im bittenden Tonfall.
"Muß das denn sein?" jammerte Harm nun.
"Ja. Das muß!" ertönte es von der Rückbank. "Ich mußte mir gerade eure Knutscherei anschauen! Da ist ein Eis die richtige Entschädigung!"
Harm verdrehte die Augen und Mac schenkte ihm daraufhin ein süsses Lächeln, was er mit einer Grimasse quittierte.
Wenige Augenblicke später saß das Trio um einen Tisch auf der Terasse. Dutzende von Rosensträuchern und italienischem Kitsch schmückte die gut besuchte Terasse des Eiscafes. Chloe und Mac waren total vertieft in der Eiskarte und in ihrer Phantasie türmten sich die Eiskugeln meterhoch in den Himmel. Harm blätterte etwas lustlos in der Karte um sich dann für einen Eiscafe zu entscheiden. Der Kellner kreuzte bereits zum zweiten Mal bei ihnen auf und endlich hatten Mac und Chloe sich festlegen können. Die Bestellung wurde aufgegeben und Ruhe kehrte ein.
"Was wollen wir denn nachher noch machen?" fragte Mac zu Harm hinüberschauend.
"Weiß nicht."
"Wie wäre es mit einer Runde joggen?"
"Joggen? Abends? Nein, dann doch eher Rad fahren oder so was."
"Hey! Und was ist mit mir? Fragt ihr mich vielleicht auch einmal?" mischte sich nun Chloe leicht vorwurfsvoll ein.
"Was willst du denn?" erkundigte sich Harm höflich.
"Hmm..."
"Wir hören?"
"Genau... Wie wäre es mit Inline skaten?" sagte Macs Adoptivschwester mit leuchtenden Augen.
Der Kellner brachte ihr Eis und Harm und Mac tauschten rasche Blicke aus, ehe Mac antwortete: "Harm kann das doch nicht."
"Dann bringen wir es ihm eben bei!"
"Moment mal! Das ist ja wohl ein Scherz!? Das sind doch diese Rollschuhe mit 4 Rollen hintereinander, oder?" vergewisserte Harm sich etwas ungläubig.
"Doch! Das sind sie! Ich habe Sunshines, die sind richtig schnell und Mac hat Rollerblades," ereiferte sich der weibliche Teenager.
"A-ha???" meinte Harm nun etwas durcheinander.
"Warum eigentlich nicht!? Wir helfen dir doch. Es ist gar nicht so schwer und Schlittschuhe fahren kannst du doch," stimmte Mac nach kurzer Denkpause zu.
Harms Stirn lag in Falten, seine Augenbraue hatten die Höhe der Freiheitsstatue erreicht und sein Mund stand so weit offen wie ein Flugzeughangar. Dann stammelte er: "Ihr wollt mir damit sagen, dass ich auf diese Dinger soll?..."
Zustimmendes Genicke.
"Das kommt überhaupt nicht in die Tüte! Ich brech' mir doch nicht freiwillig sämtliche Knochen, wobei ich das in letzter Zeit eh schon genug getan habe, und außerdem besitze ich keine Rollschuhe, geschweige denn habe ich vor, mir in nächster Zeit welche anzuschaffen!" platzte es nun aus ihm raus.
Mac schluckte die letzten Reste einer Erdbeere hinunter, ehe sie sarkastisch erwiderte: "Tomcat fliegen ist natürlich viel ungefährlicher!"
"Stimmt! Da gibt es nämlich noch einen Schleudersitz!"
"Natürlich, wie konnte ich das vergessen. Vorallem wird man dann so schnell wieder gefunden, nicht wahr?"
Harm sah sie regungslos an und sagte: "Weißt du, Mac, von allen Menschen auf dieser Welt habe ich gedacht, wüßtest du am ehesten was die Fliegerei mir bedeutet. Risiko hin oder her. Und das du das jetzt gegen mich verwendest ist ziemlich unfair."
"Finde ich nicht!"
"Nein? Dann erklär mir doch mal bitte die Ähnlichkeit zwischen Tomcats fliegen und Rollschuh fahren? Da gibt es nämlich keine," forderte Harm sie etwas verärgert auf.
"Doch! Wenn du hinfällst dann kannst du in der Regel wieder aufstehen, da du geschützt bist mit Protektoren. Aber wenn du abstürzt ist das lebensgefährlich!"
"Das ist die Ähnlichkeit? Weißt du was, Mac? Ich mag ab und an zwar im Unrecht sein, aber ich bin nicht blöd. Auf diese Dinger steige ich nicht einmal, selbst wenn ich 10 Millionen Dollar bekäme!"
"Wir werden sehen.... Schmeckt der Eiscafé gut?" antwortete Mac besänftigend.
"Hab noch nicht probiert."
Harm steckte den Trinkhalm ins Glas und nahm einen kräftigen Schluck, doch dann...
"Ohhmmm..... tsch..." stöhnte er und hielt sich die rechte Wange.
"Was ist denn?"
Harm hatte den Rest runtergeschluckt und würgte nun hervor: "Ohaauu... mein Zahn!"
"Lass mich mal sehen!"
"Mac! Muß das hier sein? Die Leute gucken schon alle her," zischte Chloe.
Die Angesprochene sagte dazu nichts, sondern lehnte sich über den Tisch und wollte Harms Hand beiseite schieben, doch die Hand blieb wo sie war.
"Harm!" kam es drohend von ihr.
"Lass es! Es ist schon besser," versuchte er sie zu überzeugen.
"Nichts da! Zeig mal her! Mund auf!" befahl sie ihm.
"Bitte..."
"Mund auf!"
"Aaaaaaaaaa...." wimmerte Harm.
"Ich kann kein Loch sehen," meinte Mac abschließend.
"Soll das heißen, dass ich nur simuliere?"
"Das habe ich doch gar nicht gesagt."
"Aber gedacht!"
"Jetzt stell dich doch nicht so an! Sag doch einfach wenn du keine Lust hast Inline skaten zu lernen."
"Hab ich doch! Trotzdem tut der Zahn weh!"
"Deine Zahnschmerzen verschwinden bestimmt in den nächsten 10 Minuten von alleine."
"Geht ihr Beiden Rollschuh..."
"INLINE SKATEN!" wurde er von Chloe gleich verbessert.
"Inline skaten und setzt mich Zuhause ab. In Ordnung?"
"Wie du meinst!" teilte ihm Mac unbekümmert mit.
"Dann laßt uns zahlen."
AUF DER SKATERBAHN
Harm hatte, gegen seine ursprüngliche Entscheidung, sich überreden lassen die Inlineskates "nur" mal anzuziehen. Der Mann beim Verleih versicherte ihm, dass es einfach sei es zu erlernen und er müsse es nur einmal ausprobieren. Etwas widerwillig ließ er sich die Skates anziehen und die Protektoren, einschließlich Helm. Gegen einen Versuch konnte er ja schließlich nichts sagen.
Gestützt von beiden Seiten erhob er sich von der Bank und... Er stand. Zwar etwas wackelig aber er stand. Etwas arrogant schaute er nun zu Mac und Chloe : "Ich bin eben ein Naturtalent!"
"Gut, dann können wir dich ja mal los lassen. Wir wollen auch unsere Skates mal anziehen," meinte Mac grinsend.
Sie ließen ihn los und er blieb stehen! Als die beiden Ladies ihre Skates anhatten konnte es los gehen. Sie nahmen Harm in die Mitte und los ging die Fahrt.
"Zum Glück geht es hier nicht bergab!" meinte Chloe.
"Ja. Sonst könnten wir unserem Naturtalent gar nicht mehr folgen," antwortete Mac mit Ironie durchtränkter Stimme und mit Blick auf Harms Herumgewackel. Da er sich nur auf eine Sache konzentrieren konnte, bekam er von Macs letzten Satz nichts mit. War vermutlich auch besser..
"So und nun darf es unser Naturtalent mal alleine versuchen," sagte Mac und ließ ihn los. Chloe folgte ihrem Beispiel. Harm sich selbst überlassen machte ein paar zögerliche Bewegungen und fing an zu rollen. Zumindest so lange, bis ein kleines Stöckchen die Unverschämtheit hatte sich mitten in Harms Fahrbahn breit zu machen und ihm somit schnell in die horizontale Lage verhalf. Er versuchte zwar noch mit einer akrobatischen Einlage, die mehr an einen Fisch an der Angel erinnerte, seinem Schicksal zu entgehen, doch es half nichts: Er fiel vornüber. Die Protektoren verhinderten schlimme Verletzungen.
Schwer atmend setzte er sich nun auf seine vier Buchstaben, wobei er nur die Hundebiss-freie Pohälfte belastete, und begann seine Füße von den Inlineskates zu befreien, als Mac fragte: "Hey? Alles in Ordnung?"
"Ja. Wenn ich aus diesen Teufels Dingern draussen bin!" lautete die entnervte Antwort.
"Ich helfe dir, wenn wir noch zurück rollen."
Mac setzte diesen schlimmen und unwiderstehlichen Bambiblick auf, so das Harm - mal wieder -einlenkte. "Na schön. Dann hilf mir hoch und zieh mich zu meinen Schuhen."
Beim 3. Versuch stand er endlich wieder und Mac zerrte ihn Richtung Ausgang, während Chloe sich unter die Masse der rollenden Skater begeben hatte.
Am Ausgangspunkt angekommen ließ Harm sich ächzend auf dieselbe Bank von vorhin sinken und Mac half ihm aus den "Teufels Dingern". Als er kurz darauf wieder seine Schuhe anhatte, fragte sie: "Kann ich dich hier alleine lasse? Ich will wenigstens ein oder zwei Runden drehen."
"Ich bin schon volljährig, wenn ich dich daran erinnern darf?"
Mac streckte ihm kurz die Zunge raus und fuhr los. Er sah ihr amüsiert hinterher und beschloß die Zeit damit zu vertreiben, den Amateuren an der Half-Pipe zuzusehen. Bald darauf hatte er ein gutes Plätzchen zwischen Skaterbahn und dem Bereich des Skaterparks gefunden und verfolgte mit Bewunderung das fahrerische Können der Jungs und Mädels auf der großen Half-Pipe.
Die Skaterbahn für normale Fahrer, führte ein Stückchen direkt an dem Skaterpark entlang, so das Chloe und Mac ihren männlichen Begleiter (der einzige mit einer blauen Nasenschiene im Gesicht!) schnell ausmachen konnten. Sie winkten ihm zu, doch Harm mit seinem eingeschränkten männlichem Blickfeld hatte nur Augen für die Half-Pipe.
"Na warte! Bei der nächsten Runde holen wir uns unsere wohlverdiente Aufmerksamkeit ab!" gab Mac ihrer Adoptivschwester mit einem verschwörerischem Blinzeln zu verstehen.
"Er ist schließlich mit UNS da und nicht mit diesen Angebern!" erwiderte Chloe zustimmend.
Doch bei der nächsten Runde, als sie wieder Sicht auf den Platz hatten, wo sie Harm erwarteten, fuhr ihnen der Schreck in die Glieder. Eine Menschentraube hatte sich an der Stelle versammelt und als auch noch ein Mann mit Ledertasche eilig sich einen Weg durch die Menge machte, wurde es Mac sehr mulmig in der Magengegend. Sie kämpften sich ihren Weg zu der Stelle und tatsächlich: Harm und zwei weitere Skater lagen bzw. saßen auf dem Boden.
"Harm!" schrie Mac entsetzt und drängte sich zu ihm. "Was ist denn passiert? Tut dir was weh? Hast du schmerzen?"
Ein sehr betretener Gesichtsausdruck begegnete ihr: "Hmm.."
"Was hmm...?"
"Ich glaube, ich habe mir den Fuß verstaucht."
"Kannst du aufstehen?"
"Muß wohl."
Ein paar hilfsbereite Hände halfen ihm aufzustehen und auf Mac gestützt, humpelten sie von Dannen.
IM BETHESTA HOSPITAL
In der Notaufnahme herrschte reger Betrieb als das Trio ankam. Sie meldeten sich an und suchten leere Plätze und sie hatten Glück, da gerade zwei frei wurden. Etwa 5 Minuten später hörten sie jemanden laut und vernehmlich sagen: "Na, so was! Ist das nicht mein Lieblingspatient Harmon Rabb?"
Als Harm den Sprecher ausgemacht hatte, verdrehte er stumm die Augen und Mac schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. Der Sprecher war niemand geringeres als Dr. Harrison Scott. Kurz darauf stand er von den Dreien und schüttelte reihum die Hände, um dann im lockeren-heiteren Ton zu fragen: "Wo drückt denn der Schuh, Commander?"
"Sind Sie eigentlich immer hier?" erkundigte Harm sich mürrisch.
"Ja. Ich wohne praktisch hier. Meine Freizeit verlebe ich hier. Mein einziger Freund kommt mich hier besuchen und meine Modeleisenbahn habe ich hier auch aufgebaut. Sonst noch Fragen?" antwortete Dr. Scott grimmig grinsend.
"Ich wollte Sie nicht persönlich angreifen, Doktor. Es ist doch nur merkwürdig, dass Sie immer da sind, wenn ich komme," entschuldigte Harm sich.
"Lassen wir das. Was haben Sie sich denn dieses Mal eingefangen?" meinte Dr. Scott besänftigt.
"Er hat sich von zwei Skatern flachlegen lassen!" platzte es schadenfroh grinsend aus Chloe. Mac zuckte ebenfalls grinsend mit den Schultern, als Harm sie etwas fassungslos ansah.
"A-ja. Dann nehme ich an Ihr Hintern befindet sich auf dem Weg der Besserung?" kommentierte der Doktor belustigt Chloes Aussage.
"Sehr witzig!" knurrte Harm missmutig. "Es geht nicht um mein Heck, sondern um mein Fahrwerk!"
"Dann wollen wir uns mal den Schaden besehen. Stützen Sie sich auf mich!"
Zu Viert gingen bzw. humpelten sie zum Behandlungszimmer. Nach kurzer Untersuchung war klar, dass der Cmdr sich nur den Fuß umgeknickt hatte. Ein Verband wurde angelegt und Kühlung und Ruhestellung des Fußes verordnet.
"Gönnen Sie Ihrem Fahrwerk heute eine Pause, dann ist er morgen wieder voll einsetzbar, Cmdr.."
KURZE ZEIT SPÄTER
HARMS APARTMENT
(Verdammt! Wie heißt dem seine Addy noch mal??? *LOL*)
"Mac! Ich habe mir nur den Fuß verknackst, deswegen bin ich noch lange kein Invalide der bemuttert werden muß, okay?"
"Aber Harm..."
Er legte die Hand auf die Lippen und Mac schwieg.
"Ganz ruhig bleiben, Mum. Mir geht es ganz gut und das einzigste was ich brauche ist eine liebe, nette und attraktive Frau, die mich küsst!"
"Ach nööö! Immer dieses Abgeschlotze! Mac? Dann bring mich Nachhause oder ruf ein Taxi!" mischte sich Chloe ein.
"Du hast recht. Harm braucht sowieso Ruhe und Schlaf, sonst verschläft er noch das Meeting morgen mit dem Marineminister und dem Verteidigungsminister. Also, dann schlaf mal schön, mein Held!"
"Hey! Was soll denn das heißen? Willst du jetzt abhauen und mich hier lassen?" sagte Harm vorwurfsvoll.
"Du hast es! Ich muß ohnehin noch was tun. Wir sehen uns morgen!"
Mac wollte ihm einen Kuss geben, doch Harm drehte sich beleidigt weg.
"Dann eben nicht. Schlaf schön!" und die Tür fiel hinter Chloe und Mac ins Schloß.
"Na toll! So stell ich mir einen schönen romantischen Abend vor," brummelte Harm vor sich hin, ehe er sich auf seine Couch fallen ließ.
WOCHENANFANG
JAG HQ
FALLS CHURCH, VIRGINIA
Cdr. Harmon Rabb Junior betrat ungewohnt gut gelaunt das JAG Hauptquartier und das an einem Montag morgen! Auf dem Weg in sein Büro begrüßte er Harriet und Bud.
"Guten Morgen!"
"Guten Morgen, Sir," kam es erstaunt von Harriet und Bud synchron. Immerhin war es doch unüblich, dass Cdr. Rabb an einem Montagmorgen geradezu vor Fröhlichkeit strahlte.
Harm setzte sich leise vor sich hinpfeifend auf seinen Bürostuhl und sah seine Post durch. Seine Gedanken jedoch waren immer noch bei dem gerade verlebten Wochenende. Ja, man könnte sagen, er war gerade der glücklichste Mensch oder besser gesagter Mann auf Erden. Mac. Seine Mac war vielleicht schwanger und in seiner Phantasie sah er ein weißes Haus mit einer Veranda, auf der eine Hollywoodschaukel stand. Er kam von der Arbeit im Büro Nachhause und fand zwei Drittel seiner Familie herumtobend im Garten vor. Seine Frau Mac hatte ihren jüngsten Sohn im Schwitzkasten, während Sohn Nummer zwei versuchte, Sohn Nummer eins zu helfen. Jingo, der Zweite war so freundlich den verschwitzten Parteien das Gesicht von überflüssigem Schweiß zu befreien, indem er ihnen seine nasse Zunge durchs Gesicht schlabberte. Harms Blick fiel auf die schöne hölzerne Wiege, die er selbst gemacht hatte und worin jetzt ihre gemeinsame Tochter lag und offensichtlich den tiefen und festen Rabb'schen Schlaf schlief. Von der Veranda wo sie stand war kein Laut zu vernehmen.
Unbemerkt von der spielenden Mannschaft auf dem Rasen, entledigte er sich seines Koffers, seiner Krawatte und seiner Mütze, dann gesellte er sich hinzu und fragte: "Wie viele sind es, CAG?" Die Antwort kam in nicht verbaler Form. Harm fand sich mit dem Rücken zu Boden gedrückt wieder: "Es ist doch komisch," klagte er. "Bei diesen Schlachten trampelt ständig meine ganze Familie mit großem Geschrei auf mir herum." Seine Frau öffnete gerade den Mund um zu antworten, als eine männliche barsche Stimme sich einmischte. Sofort kehrte er wieder in die Realität zurück und fand sich nun in Gesellschaft eines 2-Sterne Admirals, der ganz und gar nicht einen glücklichen Eindruck machte.
Im Gegenteil. Der Gesichtsausdruck war Harm leider viel zu sehr vertraut.
"Commander? Ich weiß ja, dass Sie schwere Wochen hinter sich haben, aber wenn Sie mich in eine peinliche Situation bringen, habe ich für Ihre ehm... Erholungs- und Sammelphasen keinerlei Verständnis."
Cdr. Rabb blickte so dumm aus der Wäsche, dass es seinem CO schwer fiel, die ernste Miene zu behalten.
"Sir??"
"Sie haben mich schon verstanden, Cdr."
"Ja, Sir."
Harms Gesichtsausdruck lieferte auch sogleich das Gegenteil von seiner Antwort. Admiral Chegwidden trat neben Harm und sah ihn scharf an.
"Wollen Sie dazu noch etwas sagen, Cdr?"
"Nein, ne-in," stotterte Harm nun total verwirrt.
"Gut. Dann wird es Ihnen sicherlich nichts ausmachen, sich nicht noch einmal so hinreißen zu lassen."
Cdr. Harmon Rabb Junior verstand nur noch BAHNHOF. Er hatte keinen blassen Schimmer von was sein CO da redete und diese Feststellung gefiel ihm ganz und gar nicht. Was hatte er getan?? Ihm fiel nichts, absolut nichts ein, was er illegales, falsches oder dummes gemacht haben sollte.
Sie haben keine Ahnung von was ich rede, oder Cdr.?" meinte nun Admiral Chegwidden nach ein paar Minuten der bedrückenden Stille. Schließlich nickte Harm und sein CO ließ kurz den Kopf hängen um dann in einem seufzenden-flehenden Tonfall die Sachlage zu erklären. Langsam verstand Harm was er für Mist gebaut hatte und seine sonst sonnengebräunte Haut bekam einen leichten roten Anstrich an den Wangen. Als der Admiral Harms Büro verlassen hatte, ließ sich ein beschämter Commander der US NAVY auf seinen Bürostuhl fallen. Das hatte ihm gerade noch gefehlt! Er wußte, irgendwas war heute wichtig gewesen. Irgendwas... Jetzt wußte er leider zu genau was es gewesen war.




