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What If / Front And Center (Ein Wurf entscheidet) von totally_shipper

 von Petra-Andreas , 02.05.2007 20:45

Titel: What If / Front And Center (Ein Wurf entscheidet)
Autor: totally_shipper
Genre: H/M Shipper
Disclaimers: JAG, die Rechte an der Serie, sowie die Charaktere gehören nicht mir. Sie sind Eigentum von Donald P. Bellisario, Paramount und CBS.
Autorenbemerkungen: Okay, ich hab grade keine Ahnung, wo die das gesagt haben, aber lassen wir es doch einfach mal in Macs Büro sein. Erwähnte ich, dass ich unser australische Austauschkänguru namens Mic nie leiden konnte?

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Harm: Well, Brumby certainly dances to your beat!
Mac: By that you mean.......?
Harm: He's still on your scent.
Mac: We're just friends.
Harm: No man is interested in being friends with a woman that looks like you!
Well, except for me, of course, cuz I'm like a brother.

"Ja, das wäre ja auch zu schön gewesen." murmelte Mac leise und beschäftigte sich weiter mit ihrer Akte.

"Alles in Ordnung?" fragte Harm nach.

"Ja, bestens. Kann ich noch etwas für Sie tun?" fragte Mac eisig.

"Hab ich was falsches gesagt?" fragte Harm verwirrt.

"Wissen Sie was Commander, Sie sind ein Egoist, ein Narzist und derartig von sich selbst überzeugt, dass Sie es ja noch nicht mal sehen, wenn es in roten Buchstaben in Schriftgröße 72 auf der Vorderseite der Zeitung steht!" explodierte Mac. Harm hob verwundert und überrascht die Augenbrauen und verschränkte die Arme. Mac sah ihn erschrocken an.

"Hab ich das gerade wirklich gesagt?" fragte sie leise und vergrub das Gesicht in den Händen.

"Ich fürchte ja." erwiderte Harm leise und schloss ihre Bürotür, bevor er sich in einen der Sessel vor ihrem Schreibtisch setzte.

"Sonst noch etwas, was Sie mir sagen wollen?" fragte er leicht gereizt.

"Harm, es tut mir Leid. Das ist mir so rausgerutscht." entschuldigte Mac sich zerknirscht.

"Was ist Ihr Problem, Colonel?" fragte Harm und lehnte sich ihr entgegen.

"Ich habe kein Problem." sagte Mac sofort.

"Das hat sich gerade aber ganz anders angehört." grinste Harm.

"Ja, eigentlich haben Sie Recht. Mein Problem ist 1,92 m groß und trägt die Uniform eines Commanders der Navy, nicht zu vergessen seine Gold Wings, die sein Ego derart anschwellen lassen, das er morgens kaum aus der Tür kommt." giftete Mac. Wenn es eine Regel bei ihr und Harm gab, dann die, dass er Mac unter keinen Umständen in eine Ecke drängen sollte, wollte er den nächsten Tag noch erleben.

"Schön. Meins ist ein verbohrter Marine der sich nicht entscheiden kann, was er eigentlich will." schoss Harm zurück. Was Mac konnte, konnte er schon lange.

"Raus. Und zwar plötzlich!" forderte Mac ihn wütend auf und sprang aus ihrem Stuhl auf. Harm hielt es für besser, den Rückzug anzutreten, aber nicht, ohne die Bürotür hinter sich zuzuschmeißen.
Im Bullpen herrschte Totenstille und alle sahen ihn interessiert an.

"Was gibt es da zu gucken?! Habt ihr alle nichts zu tun?" fragte Harm wütend, ging zu seinem Büro und schmiss die Tür hinter sich zu.


2149 EST
JAG HQ
Falls Church, VA

Weder Harm noch Mac hatten den Rest des Tages auch nur ein einziges Mal ihre Büros verlassen. Jetzt packte Harm sein Zeug zusammen und schaltete in seinem Büro das Licht aus, um gehen zu können. Da fiel ihm ein schmaler Lichtschein auf, der durch die zugezogenen Jalousien von Macs Büro fiel. Als er überlegte, ob er klopfen sollte, hörte er Mac reden.

"Ich sagte nein. Und damit meine ich auch nein." sagte sie aufgebracht.

"Ach kommen Sie, ein Abendessen hat noch keinem geschadet." Das war ganz eindeutig Mic.

"Wenn es mit Ihnen ist schon." schoss Mac zurück.

"Hören Sie, Mic, ich habe keinen Hunger, und noch weniger habe ich Lust, meinen Abend mit Ihnen zu verbringen. Ich hab noch einiges zu tun, und meine Arbeit erledigt sich nun einmal nicht von selbst." erklärte Mac in einem Tonfall, der das Gespräch für beendet erklärte.

"Haben Sie eine Verabredung mit Rabb?" fragte Mic belustigt.

'Der weiß einfach nicht, wann Schluss ist.' dachte Harm amüsiert. Wie gern würde er jetzt Macs Gesicht sehen. Auf der anderen Seite der Tür legte Mac ihren Stift weg und stand von ihrem Stuhl auf.

"Wollen Sie mir etwas sagen?" fragte sie drohend.

"Eine Einladung von ihm hätten Sie sicher nicht ausgeschlagen." grinste Mic triumphierend. Was dann passierte hatte er nicht vorausgesehen. Mac langte ihm eine klatschende Ohrfeige, die Harm zusammenzucken ließ. Das hatte richtig geknallt.

"Raus hier. Und wenn Sie jemals wieder die Unverschämtheit besitzen sollten, mich um ein Essen zu bitten, melde ich Sie wegen Belästigung!" schrie sie ihn an. Harm machte einen Schritt zur Seite und tat so, als würde er in einer Akte etwas nachlesen, als Mic gedemütigt an ihm vorbeistürmte. Harm sah ihm kurz hinterher, dann legte er die Akte wieder weg und klopfte sacht an Macs offene Tür.

"Hab ich nicht gesagt Sie sollen-" begann sie wütend, verstummte aber sofort, als sie Harm sah.

"Ich soll was?" fragte der und machte einen Schritt in das Büro.

"Nicht Sie. Ich hab gedacht Sie wären Mic." rollte Mac mit den Augen und widmete sich wieder ihren Aufzeichnungen.

"Es ist fast zehn, und Sie sitzen immernoch hier rum." sagte Harm sanft und lies sich unaufgefordert in einem der Besucherstühle nieder.

"Ich hab noch zu tun." sagte Mac kurz angebunden und blätterte in einem Bericht.

"Sagen Sie das heute zu jedem Mann?" erkundigte Harm sich. Macs Kopf schnellte in die Höhe und sie sah Harm verlegen an.

"Wie viel haben Sie vorhin gehört?" fragte sie und versuchte krampfhaft nicht rot zu werden.

"Ich schätze alles. Das war auch nicht zu überhören. Brumby hatte einen hübschen Handabdruck auf seiner Wange." grinste Harm und entlockte Mac damit auch ein kleines Lächeln.

"Er hatte es verdient." zuckte die mit den Schultern.

"Wer hat das nicht?" stellte Harm in den Raum.

"Ähm, ich hatte kein Abendbrot, hätten Sie Lust, etwas essen zu gehen? Nichts großes, aber es gibt ein neues Restaurant in Georgetown, das wollte ich schon länger mal ausprobieren." fragte er sie dann möglichst beiläufig und betete inständig sie möge annehmen.

"Würd ich gerne, aber nicht heute. Ich bin zu müde, um mich nochmal umzuziehen." seufzte Mac.

"Müssen Sie nicht. Sie sehen auch in Uniform toll aus." grinste Harm.

"Also, was ist? Ich zahle auch." bot er gespielt widerwillig an. Mac musterte ihn skeptisch.

"Sie zahlen?" fragte sie nochmal nach.

"Aber nur, wenn Sie mich nicht ausnehmen wie eine Weihnachtsgans." lächelte der.

"Also schön." gab Mac sich geschlagen.


2218 EST
Restaurant 'Golden Garden'
Georgetown, Washington D.C.

"Bitte sehr." sagte Harm und schob Mac einen Stuhl zurecht.

"Danke." sagte die etwas überrascht und setzte sich. Harm setzte sich ihr gegenüber und beide bestellten ihre Getränke und ließen sich die Speisekarte geben.

"Womit habe ich diesen Abend eigentlich verdient?" erkundigte Mac sich, als der Kellner ihre Getränke gebracht, die Bestellungen aufgenommen hatte und verschwunden war.

"Ich hielt es für eine gute Gelegenheit unseren Streit beizulegen." zuckte Harm mit den Schultern und trank etwas von seiner Cola.

"Was ich da gesagt habe tut mir Leid. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist." entschuldigte Mac sich abermals.

"Schon gut, ich war auch nicht gerade freundlich zu Ihnen." gab Harm mit einem Grinsen zurück. "Aber es tat gut zu sehen, das auch Brumby nicht von einer Abfuhr verschont bleibt."

"Daran sind Sie nicht ganz unschuldig." lachte Mac.

"Ich?" fragte Harm ungläubig.

"Ja, Sie. Nein, im Ernst, Sie hatten schon Recht, er war nur an einer schnellen Nummer interessiert, und nicht an mir als Person. Danke übrigens für die Warnung." sagte Mac nachdenklich und trank einen Schluck.

"Nicht alle Männer sind so." erinnerte Harm sie sanft.

"Ja, aber irgendwie gerate ich immer nur an genau die Sorte, die ich nicht will." seufzte Mac.

"Was willst du denn?" erkundigte Harm sich. Keinem von beiden fiel der Wechsel in der Anrede auf.

"Liebe. Respekt. Vertrauen. Geborgenheit. Sowas in der Richtung. Ich will mit ihm zusammen lachen können, ich will mich wohl fühlen, geliebt und... begehrt. Und noch mehr als das will ich ich selbst sein können." zählte Mac etwas verlegen auf.

"Anspruchsvoll sind wir ja gar nicht, was?" kam es von Harm, der sie sanft anlächelte.

"Vielleicht ist es nicht ganz realistisch, aber ich bin bereit, hier und da vielleicht ein paar Abstriche zu machen. Und was willst du?"

"So ziemlich dasselbe. Liebe, Geborgenheit, Vertrauen, Verständnis." gab Harm zu.

"Willst du Kinder?" fragte Mac interessiert. Sie erinnerte sich nur zu gut an den Tag von Klein AJs Geburt und den damit verbundenen Deal.

"Ja, klar, wer will die nicht? Im Ernst, ich will wirklich welche. Ein Jungen zuerst, dann Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, und zum Schluss nochmal ein Mädchen. Und du?" stellte Harm seine Gegenfrage. Auch ihm schwirrte der Deal im Kopf herum.

"Zuerst ein Junge, und dann ein Mädchen. Oder nur Zwillinge, aber ich glaube, vier Kinder würde ich nicht überleben." lachte Mac.

"Wieso? Kinder sind was wundervolles."

"Ja, das sind sie. Aber wenn sie laufen und sprechen können und diesen unbändigen Tatendrang haben, dann wären vier von dieser Sorte unter Garantie mein Untergang. Außerdem bist du auch nicht derjenige, der seine Kinder zur Welt bringen muss. Ich glaube, zwei Mal diese Schmerzen reichen mir." lächelte Mac. In dem Moment brachte der Kellner das Essen, und beide versanken in angenehmem Schweigen.


0021 EST
Macs Wohnung
Georgetown, Washington D.C.

"Es war ein schöner Abend." erklärte Harm, als beide vor Macs Wohnungstür standen.

"Ja, das war es. Danke nochmal für die Einladung." entgegnete die.

"Willst du noch kurz reinkommen? Auf einen Kaffee vielleicht?" fragte sie etwas nervös. Sie wollte nicht, das dieser schöne Abend schon jetzt endete.

Genau wie Mac wollte Harm den Abend noch nicht beenden.

"Gern." lächelte er. Mac schloss die Tür auf und schaltete das Licht ein.

"Fühl dich wie zu Hause. Ich mach uns Kaffee." sagte Mac und verschwand in der Küche.

"Ich hab leider keine Milch mehr, macht es dir-" begann Mac, brach aber ab als sie Harm bei ihrem Kamin stehen sah. Der sah sich interessiert die dort stehenden Bilder an.

"-was aus wenn du deinen Kaffee schwarz trinken musst." schloss sie leise. Harm nahm eines der Bilder herunter und sah sie fragend an.

"Sag bloß du hast den Tag vergessen?" fragte Mac ungläubig.

"Nein, ganz sicher nicht. Aber ich wusste nicht, das ein Bild von uns beiden existiert. Schon gar nicht in dieser Pose." widersprach Harm und hielt das Bild hoch. Es war am Tag von Harriets und Buds Hochzeit gemacht wurden, Mac hatte sich bei Harm untergehakt und sah glücklich zu ihm hinauf.

"Harriet hat es mir gegeben, ich dachte du hättest auch einen Abzug bekommen." sagte Mac etwas überrascht.

"Nicht so schlimm." lächelte Harm, stellte das Bild weg und nahm ein anderes herunter.

"Wer ist das?" fragte er etwas verwirrt. Mac schien auf dem Bild unendlich jung zu sein, sie hatte ein leichtes Sommerkleid an und der Wind hatte ihre damals noch recht langen schwarzen Haare etwas zerzaust. Sie hatte sich gegen einen jungen Mann gelehnt, der seinen Arm beschützend um sie geschlungen hatte, und beide lächelten glücklich in die Kamera. Es schien an einem Strand aufgenommen wurden zu sein.

"Das ist Eddie." sagte Mac leise. "Seine Mutter hat das Bild gemacht, Chris... er hat damals im Knast gesessen." erklärte sie, wandte sich von Harm und dem Bild ab und setzte sich auf die Couch.

"Ihr seht glücklich aus. Besonders du." stellte Harm fest und stellte das Bild wieder weg, um neben Mac Platz zu nehmen.

"Es waren Ferien, und seine Eltern haben mich zu einem Strandurlaub eingeladen. Ich... als Kind hab ich meine Ferien immer zu Hause verbracht, mein Vater hat sein Geld lieber für Alkohol ausgegeben als für eine Reise mit seiner Familie. Als ich weggerannt bin hatte sich für mich das Thema Reisen sowieso erledigt. Ich war nie aus Arizona herausgekommen, und hatte noch nie den Strand und das Meer gesehen. Es war wundervoll dort. Ich hab stundenlang im Sand gesessen und auf die Wellen geschaut. Das war das erste Mal seit meine Mutter weg war, dass ich wieder vollendens nüchtern war. Ich hab während dieser Reise keinen einzigen Tropfen getrunken. Das Bild ist am letzten Tag gemacht wurden, kurz bevor wir gepackt haben und wieder nach Hause geflogen sind. Und am Flughafen stand schon Chris und hat auf mich gewartet." erzählte Mac traurig.

"Warst du in ihn verliebt?" fragte Harm sanft.

"In Eddie?" hakte Mac nach. Harm nickte.

"Ja. Aber ich hab nicht die Kraft gehabt, mich von Chris zu trennen und womöglich eine Beziehung mit Eddie anzufangen. Ich hab erst begriffen, wie viel er mir bedeutet hat, als es zu spät war, um noch etwas zu ändern." antwortete Mac leise.

"Entschuldige. So sollte dieser Abend eigentlich nicht enden." fügte sie dann mit einem leichten aber traurigen Lächeln hinzu.

"Ist schon gut. Es war trotzdem schön." munterte Harm sie auf. Mac sah ihm tief in die Augen, und er beugte sich in Zeitlupe zu ihr und küsste sie sanft.

"Harm, bitte." sagte Mac leise und drückte ihn von sich weg, als der Kuss endete.

"Was? Hab ich das alles hier falsch interpretiert?" fragte der sanft und streichelte ihr sanft über die Wange.

"Tu das nicht, weil du Mitleid mit mir hast. Das könnte ich nicht ertragen." flehte Mac und wollte aufstehen. Harm hielt sie sanft zurück und küsste sie abermals.

"Ich tu das bestimmt nicht aus Mitleid, Sarah. Ich liebe dich." sagte er liebevoll und küsste sie ganz sanft auf die Stirn.

"Ich liebe dich auch." erwiderte Mac und beide versanken in einer leidenschaftlichen Knutscherei und ganz schnell viel mehr.


7 Wochen später
JAG HQ
Falls Church, VA

"Hey, viel zu tun?" fragte Mac, als sie in Harms Türrahmen lehnte. Der sah von seiner Arbeit auf und ein Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht. Die letzten Wochen waren einfach wundervoll gewesen. Er und Mac waren sich noch nie so nahe gewesen, und mit jedem Tag liebte er sie noch mehr. Beide hatten dem Admiral ihren Ausrutscher gebeichtet, und ihre Gefühle füreinander ebenfalls, und der hatte einer Beziehung zugestimmt, unter der Bedingung, dass beide es aus ihrer Arbeit fernhalten würden.

"Für dich hab ich immer Zeit." erwiderte er grinsend. Mac trat in sein Büro, lies diesmal aber die Tür offen.

"Hast du heute Abend schon was vor?" erkundigte sie sich, blieb jedoch hinter dem Besuchersessel stehen.

"Ja, ich wollte eine wunderschöne Frau zum Essen bei mir einladen." antwortete Harm.

"Kenn ich sie?" fragte Mac interessiert.

"Ja, du siehst sie jeden Tag, wenn du einen Blick in den Spiegel wirfst." gab Harm ernst zurück.

"Wann soll ich bei dir sein?" fragte Mac mit einem leichten Lächeln.

"Gegen acht?" schlug Harm vor.

"Okay, dann also acht. Bis heute Abend." sagte Mac fröhlich, zwinkerte ihm zu und verließ sein Büro, um in ihr eigenes zu gehen.


1959 EST
Harms Wohnung
nördlich der Union Station, Washington D.C.

"Hi, du bist zu früh." begrüßte Harm Mac.

"Nur 36 Sekunden." verteidigte die sich sofort.

"Was hast du da?" fragte Harm sie, als er eine quadratische Box in Macs Händen sah, als sie ihm ihre Jacke gab.

"Ein Geschenk." sagte die und gab es ihm.

"Für mich?" fragte er verwirrt.

"Ja, für dich." bestätigte Mac.

"Darf ich es aufmachen?" wollte Harm wissen.

"Nein, du musst es in eine Ecke stellen und dich für den Rest deine Lebens fragen, was wohl darin ist." antwortete Mac todernst.

"War ein Witz, du sollst es sogar öffnen." lachte sie dann, als sie Harms Gesichtsausdruck sah.

"Okay..." kam es gedehnt von Harm und er öffnete die Schachtel. Zum Vorschein kam ein gerahmtes Bild von Mac, die AJ als Baby auf dem Arm hatte.

"Danke." freute Harm sich über das Bild.

"Ist von Harriet." tat Mac das Bild ab.

"Das war noch nicht alles." sagte Mac sanft. Harm holte ein Paar Babyschuhe aus dem Karton.

"Wieso schenkt mir Harriet AJs Babyschuhe?" wunderte er sich laut.

"Die sind weder von AJ noch von Harriet." erklärte Mac leise.

"Von wem dann?" wollte Harm verwirrt wissen.

"Da ist noch eine Karte." deutete Mac auf den Karton. Harm fischte einen Umschlag heraus, öffnete ihn und laß die Karte laut vor.

'Keine fünf Jahre und auch keine Zwillinge.'

"Und was soll das jetzt bitte bedeuten?" fragte er Mac.

"Dreh sie um." forderte die ihn auf. Harm drehte die Karte herum, und auf der Rückseite stand ebenfalls etwas geschrieben.

'Aber vielleicht ein Junge mit meinem Aussehen und deiner Intelligenz.'

Harm starrte zuerst die Karte, dann die Schuhe an. Dann wanderte sein Blick zwischen den Schuhen und Mac hin und her.

"Die sind von dir?" fragte er langsam.

"Ja." antwortete Mac.

"Und die Karte auch?"

"Auch die Karte, ja." bestätigte Mac.

"Warte kurz." bat Harm sie. Er ging zum Esstisch und stellte Karton, Bild, Schuhe und Karte darauf. Dann kam er langsam wieder zu Mac und blieb vor ihr stehen.

"Ist das deine Art mir zu sagen, dass du schwanger bist?" fragte er sanft. Mac nickte stumm und hielt den Atem an. Ganz langsam beugte Harm sich zu ihr herunter und küsste sie liebevoll. Dann schlang er die Arme um ihre Taille, hob sie hoch und drehte sich dabei um seine eigene Achse. Dann setze er sie wieder ab und küsste sie wieder.

"Du freust dich?" fragte Mac, immernoch verunsichert.

"Klar freu ich mich." grinste Harm sie überglücklich an. Ein Blick in seine strahlenden Augen genügte, und alle Zweifel, die Mac gerade noch hatte, flogen über Bord.

"Ganz sicher? Ich meine, es ist ziemlich früh, ich könnte es verstehen wenn du-" weiter kam Mac nicht, denn da hatte Harm sie schon mit einem innigen Kuss zum Schweigen gebracht.

"-Zweifel hättest." schloss sie mit einem leisen Flüstern, als sie sich atemlos trennten.

"Zweifel? Wieso sollte ich bitte Zweifel haben?" wollte Harm wissen.

"Naja, wir sind erst seit sieben Wochen zusammen, und ich bin schon schwanger, ich dachte wir wollten es etwas langsamer angehen. Das alles erst einmal genießen." sagte Mac leise und sah auf den Fußboden. Harm hob sanft ihr Kinn nach oben, damit sie ihm in die Augen sah.

"Wir haben neun Monate Zeit, Sarah. Und ich persönlich brauche keine Zeit mehr, ich weiß auch so das ich dich liebe und du die Muter meiner Kinder bist. Aber wenn es dir zu früh ist...ich...ich denke, damit könnte ich umgehen." sagte Harm. Zum Ende des Satzes war er immer leiser geworden.

"Was meinst du- Oh mein Gott." entfuhr es Mac, als ihr klar wurde was er damit meinte.

"Oh mein Gott." wiederholte sie ungläubig, machte zwei Schritte rückwärts und schlug die Hand vor den Mund.

"Harm, ich..." begann sie, brach aber verstört ab. Dann warf sie sich ihm in die Arme und hielt ihn fest, als würde ihr Leben davon abhängen.

"Das würde ich nie tun, Harm. Das könnte ich nie tun." flüsterte sie leise und vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter. Harm strich ihr sanft den Rücken entlang, bis Mac sich wieder etwas von ihm löste, um ihm ins Gesicht zu sehen.

"Ich will dieses Kind. Mehr noch als alles andere. Was ich sagen wollte war, das ich es verstehen könnte, wenn du... es dir mit uns anders überlegen würdest." erklärte sie ihm sanft.

"Niemals, Sarah. Ich liebe dich, und ich will mit dir zusammen sein. Und ein Kind, zusammen mit dir, das wäre das schönste, was ich mir vorstellen kann." sagte Harm sanft und streichelte zärtlich ihre Wange.

"Ich liebe dich auch." hauchte Mac, und beide versanken in einem liebevollen Kuss.


THE END


Liebe Grüsse Petra

Kalorien sind kleine Tierchen, die nachts die Kleidung enger nähen.

Petra-Andreas
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What If / Front And Center (Ein Wurf entscheidet) von totally_shipper Petra-Andreas 02.05.2007
 

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